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es geht immer weiter.....

Auch die letzten Tage haben nicht zu einem besseren Gefühl beigetragen. Berichte, die mich verunsichern und auch ärgern (weil ich mich in meinem Empfinden bestätigt fühle).

Nach einem Bericht im Fernsehen können die Asylanten nach Ihrer Anerkennung frei entscheiden, wohin sie möchten. In den meisten Fällen zieht es sie in die Großstädte und Ballungsgebiete. Dort sollen jetzt, in Anlehnung an frühere Sozialbauprojekte, Wohnungen mit bezahlbarem Wohnraum gebaut werden (für Flüchtlinge - nicht für uns Normalbürger). Wenn ich in eine andere große Stadt ziehe und keinen bezahlbaren Wohnraum finde, muss ich mich außerhalb umschauen. Das ist für uns als Normalbürger das Ergebnis der Wohnungsbaupolitik der vergangenen Jahre. Hier wird jetzt plötzlich so ein Programm wieder neu aufgesetzt. Bin ich also doch nur noch ein Bürger 2.Klasse?

Gern können Asylanten von mir aus in die Städte ziehen - doch dann sollen Sie auch, genau wie wir, bezahlbaren Wohnraum suchen und sich dann evtl. auch im Speckgürtel oder weiter außerhalb dieser Regionen eine entsprechende Wohnung suchen.

9.9.15 07:11, kommentieren

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1.Klasse oder 2.Klasse?

In den letzten Tagen fühle ich mich immer mehr als Bürger 2.Klasse - in meinem eigenen Land! Ich überlege woran das liegt.

Sicherlich sind die Flüchtlinge und Asylsuchenden die zu uns kommen, arme Menschen. Teilweise traumatisiert, mit schlimmen Erlebnissen konfrontiert usw. Doch ich ertappe mich immer mehr dabei, dass ich Vergleiche zwischen ihnen und Randgruppen unserer deutschen Gesellschaft anstelle. Und dabei komme ich zu dem Schluss, dass den Flüchtlingen und Asylsuchenden wesentlich mehr zugestanden wird, als uns Deutschen. Wie komme ich darauf -?

Obwohl praktisch eine weitere Aufnahme eigentlich nicht möglich wäre (da wir nicht genügend Unterkünfte und Wohnraum zur Verfügung haben), nehmen wir immer weiter auf. Die Folge - teilweise werden für die Flüchtlinge 50 EUR/Tag für Unterkunft bezahlt. Das sind 1.500 EUR im Monat - pro Person! In Frankfurt/Oder werden gerade Flüchtlinge in einem 4-Sterne-Hotel (Ramada) untergebracht. In Berlin Reinickendorf werden über 70 Pflegebedürftige aus einer Einrichtung geschmissen, weil der Betreiber das Haus für Flüchtlinge zur Verfügung stellt (kann man noch mehr mit verdienen!!!). Und nun zu meiner vorhin aufgeworfenen Frage, ob mein Empfinden richtig ist, dass Asylanten und Flüchtlingen mehr zugestanden wird als uns Deutschen. Entscheiden Sie nach dem vorstehenden selbst -

haben Sie schon einmal Obdachlose gesehen, die für 1.500 EUR mtl. untergebracht wurden oder in 4-Sternehotels bezahlt wohnen durften? Haben Sie von Einrichtungen gehört, die für Obdachlose und Arme Menschen geräumt wurden, damit diese ein Dach über dem Kopf haben? Kennen Sie HarzIV und Sozialempänger, die Taschengeld mtl. bekommen?

Und unsere Politik - die schmiedet eifrig jeden Tag neue Pläne. Zelt- oder Containerstädte, Umwandlung von Sporthallen usw.usw. Und fragt sich, warum auf einmal so eine negative Stimmung aufkommt. 

Schon mal nachgedacht, dass unser Grundgesetzt eigentlich sagt, alle Menschen sind gleich! Schon mal nachgedacht, dass bei vielen Randgruppen unserer Bevölkerung das Gefühl entsteht, dass diese - als Deutsche - momentan schlechter behandelt werden, als Flüchtlinge und Asylsuchende!?

6 Kommentare 6.9.15 14:56, kommentieren